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Diese zweite Familie besteht im Wesentlichen aus Kupfer-
Silber- und Antimonpartikeln (Zink und Zinn).
Bedauerlicherweise können diese Partikel jedoch an fettigen
Oberflächen, die einer intensiven Reibung unterliegen,
nicht wirklich haften.
Sollte es ihnen im günstigsten Fall gelingen, sich innerhalb der Ritzen
abzulagern, können sie trotzdem den globalen Verschleiß des
Motors im Laufe seines Betriebes nicht kompensieren.
Falls die Remetallisierer eine wie auch immer geartete Leistung
aufweisen, so ist diese nicht im Vorgang des Remetallisierens zu suchen,
sondern in der Tatsache, dass diese metallischen Partikel Öl
oxydieren, sobald sie eine gewisse Temperatur erreichen.
Diese Oxydation wiederum wirkt sich in Form einer Ölverdickung
aus – womit wir wieder beim bereits behandelten Fall der Verdicker
angelangt wären.
Ein weiterer bedeutender Nachteil der Remetallisierer: Einige ihrer
Bestandteile verursachen elektrolytische Koppelungseffekte mit
der Metallurgie des Motors (Kupfer-Aluminium-Legierungen).
Was das Blei
angeht, so ist dies genau der Effekt, den man
im Sinne der Umweltfreundlichkeit
vermeiden möchte!
Diese Art von Produkten kann an einem alten, „qualmenden“ Motor wirksam
sein: Das Aufsteigen von Öl in die Verbrennungskammer wird verhindert,
dadurch verringert sich die Qualmentwicklung und es ist einfacher,
das Fahrzeug weiterzuverkaufen.
Leider
hat der neue Besitzer damit aber keine sanierte Mechanik
erworben: Ist „die Maske“ erstmal abgelegt, kehrt die
Qualmentwicklung schnell wieder zurück.
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